Bis einschließlich 22.8. ist das Museum geschlossen

Herzlich willkommen im einzigartigen Keramik-Museum Berlin (KMB). Das Museum wurde 1990 vom Förderverein KMB gegründet. Sein Initiator, der seit Jahrzehnten tätige und begeisterte Keramikforscher, Sammler und Galerist Heinz-Joachim Theis, wurde zum Leiter des Museums berufen. Die umfangreiche Sammlung des KMB, aus mittlerweile rund 7000 Objekten und einem umfangreichen Daten- und Dokumentenarchiv bestehend, umfaßt Keramik des deutschen Kulturraums aus allen Bereichen wie Gefäße, Plastik sowie Bau- und Ofenkeramik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Im Januar 2004 zog das Keramikmuseum in sein neues Domizil, in das älteste Bürgerhaus Charlottenburgs, 1712 erbaut. In diesem charmanten Ambiente präsentiert sich das Museum in exquisiten, wechselnden Sonderausstellungen und einhergehenden Veranstaltungen wie kunsthistorischen Vorträgen von Sammlern, Kunstwissenschaftlern und Keramikern sowie in inspirierenden Führungen durch den Leiter des Museums. Ein Nachmittag im Museum läßt einen in eine Welt eintauchen, die von Handwerk, Kunst und detaillierter Schönheit geprägt ist. Durch seine Schätze und deren Präsentationen bereichert das KMB die dynamische, historische Berliner Kulturlandschaft und findet in seinen zeitgenössischen Ausstellungen und Gegenüberstellungen einen interessanten Anklang an die jetzige Zeit.


Mesokosmos Keramik und Ikebana - ab 23.08.14

Mesokosmos Keramik und Ikebana.

Das Gefäß in der japanischen Kunst des Blumenarrangierens.
Zwei alte Kunstformen vereinen und ergänzen sich; das Ineinanderwirken von gestalteter, lebendiger Natur und gebrannter Erde.
Die vor tausenden von Jahren entstandene Töpferei hat sich zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt und gibt dem Ikebana, deren Anfänge man im 6. Jahrhundert wähnt, in seiner Vielfalt eine erdbezogene Basis.
Anlässlich der 8. Europäischen Regionalkonferenz von „Ikebana International Berlin“, die vom 20. bis 24. August 2014 in Potsdam statt findet, lädt das Keramik-Museum Berlin ab Sonnabend,
dem 23. August 2014, zum Besuch dieser einzigartigen Ausstellung ein.
Gezeigt werden über einhundert traditionelle fernöstliche und moderne keramische Gefäße und Gefäßobjekte, nutzbar für Ikebana-Arrangements. Die Exponate stammen sowohl aus der museumseigenen Sammlung als auch von privaten Leihgebern.
An jedem Wochenende, bis einschließlich 26. Januar 2015, werden jeweils fachkundig gestaltete frische Blumenarrangements nach verschiedenen Schulen und Strömungen des Ikebana zu sehen sein und somit inspirierende Einblicke in die Vielfalt dieser Kunst geben. Wir danken der Ikebana International Berlin e.V. für die freundliche Unterstützung dieser besonderen Aktionen.
In einem weiteren Raum des Museums werden vier zeitgenössische Keramik-Künstlerinnen vorgestellt, die sich auf die Produktion von Ikebana-Gefäßen spezialisiert haben: Gisela Jost, Mag Lutz, Els Schnabel und Sabine Turpeinen.
Zusätzlich sind für die Dauer der Ausstellung weitere Präsentationen, Demonstrationen und Fachvorträge vorgesehen, die im Museum, auf der Museums-Website oder über Facebook bekannt gegeben werden.
Das Keramik-Museum Berlin bietet erstmalig zu diesem Highlight eine auf 6 Monate befristete, personenbezogene Dauerkarte an, die uneingeschränkten Besuch zu den regulären Öffnungszeiten ermöglicht. Die Dauerkarte für Einzelpersonen kostet 10,00 €, die Partnerkarte 15,00 €.


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