Keramik-Museum Berlin

Herzlich willkommen im einzigartigen Keramik-Museum Berlin (KMB). Das Museum wurde 1990 vom Förderverein KMB gegründet. Sein Initiator, der seit Jahrzehnten tätige und begeisterte Keramikforscher, Sammler und Galerist Heinz-Joachim Theis, wurde zum Leiter des Museums berufen. Die umfangreiche Sammlung des KMB, aus mittlerweile rund 7000 Objekten und einem umfangreichen Daten- und Dokumentenarchiv bestehend, umfaßt Keramik des deutschen Kulturraums aus allen Bereichen wie Gefäße, Plastik sowie Bau- und Ofenkeramik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Im Januar 2004 zog das Keramikmuseum in sein neues Domizil, in das älteste Bürgerhaus Charlottenburgs, 1712 erbaut. In diesem charmanten Ambiente präsentiert sich das Museum in exquisiten, wechselnden Sonderausstellungen und einhergehenden Veranstaltungen wie kunsthistorischen Vorträgen von Sammlern, Kunstwissenschaftlern und Keramikern sowie in inspirierenden Führungen durch den Leiter des Museums. Ein Nachmittag im Museum läßt einen in eine Welt eintauchen, die von Handwerk, Kunst und detaillierter Schönheit geprägt ist. Durch seine Schätze und deren Präsentationen bereichert das KMB die dynamische, historische Berliner Kulturlandschaft und findet in seinen zeitgenössischen Ausstellungen und Gegenüberstellungen einen interessanten Anklang an die jetzige Zeit.

Ralf Busz zum 75. Geburtstag

Die 71. Sonderausstellung des Keramik-Museums Berlin (KMB) ist dem renommierten Keramiker Prof. Ralf Busz anläßlich seines 75. Geburtstages in diesem Jahr gewidmet. Seit 23 Jahren ist Busz Mitglied im Förderverein KMB, e.V. und unterstützt ihn so beim Aufbau einer umfangreichen Keramiksammlung für das Land Berlin.
Ralf Busz fertigte im wesentlichen schwere und dickwandig gedrehte Gefäße aus Steinzeug und Porzellan, die er mit selbst entwickelten, oft mehrschichtigen und mit breiten Pinselwischern dekorierten Glasuren versah. Auch partielle Schüttungen unter Verwendung farbgebender Rohstoffe wie Eisen-, Kupfer- oder Kobalterzen sowie organische Aschen zieren seine Arbeiten. Für die Fertigung als Bildplatten entwickelte Prof. Busz zahlreiche Kristallglasuren. Wie er, zählen auch viele seiner Schüler heute zu den namhaften Vertretern der „Klassischen Moderne“ in der Keramik.

Der Künstler lebt und arbeitet heute in Lichtenstein/Sachsen.

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