In der 123. KMB-Sonderausstellung zeigen wir eine Auswahl von rund 100 Einzelstücken aus der museumseignen Sammlung und einigen Leihgaben.
Eröffnet wurde sie im Rahmen des KMB-Museumsfests . Gleichzeitig feierte der Förderverein Keramik-Museum Berlin, e.V., der im Juni 1990 im Bauhaus-Archiv Berlin von Kunsthistorikern, Keramikern und Sammlern gegründet wurde, sein 35jähriges Bestehen. Seit inzwischen 21 Jahren hat das Museum seinen Sitz auf dem Gelände des ältesten Bürgerhauses in Charlottenburg (gegr. 1712). Prof. Claus Unzen übermittelte Grußworte der Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson. Musikalisch wurde das Fest von der wunderbaren Singer-Songwriterin Julienne Mbodjé begleitet.
In der 126. Sonderausstellung des Keramik-Museum Berlin (KMB) werden sowohl Geschenke, die der Förderverein KMB in den letzten beiden Jahren für seine Sammlung erhalten hat, als auch einige Neuerwerbungen präsentiert. Zur Ausstellungseröffnung am 14.11., um 19 Uhr, wurde dem Verein als Highlight eine besondere Jian-Teeschale mit Ölflecken-Glasur übereignet. Sie stammt von dem chinesischen Künstler Yiyun Ye aus Fujian, wurde im vergangenen Jahr gefertigt und trägt den Werktitel „Meteoritenkrater-Leuchtwandel“. Zur Eröffnung übermittelte der Kommissarische Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin, Herr Wenbo He, einige Grußworte und der in Berlin lebende Neffe des Künstlers, Herr Juntao Ye, erzählte etwas über die Teeschale seines Onkels. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Musik auf der traditionellen chinesischen Zither Guzheng, dargeboten von Frau Ariel Qiu. Weitere Geschenke, die in der Kabinettausstellung bis 23. März 2026 präsentiert werden, sind vornehmlich Objekte aus den 1920er Jahren, darunter drei Vasen von dem berühmten Jugendstil-Künstler Max Laeuger (1864-1952)/Karlsruhe, ein Konvolut mit Steinzeuggefäßen aus Königsbrück, dekoriert von dem Dresdener Maler Max Schleinitz (1880-1935), Gefäße aus der Königlichen Majolika-Manufaktur Cadinen/Westpreußen, ein Kaffeeservice aus den Steingutfabriken Velten-Vordamm (1920er Jahre) mit dem von Charlotte Hartmann entworfenen Dekor „Paradiesgarten“, sowie keramische Bildplatten von Siegmund Schütz/KPM, Pasquale Liguori (*1964), Vietri sul Mare/Italien, Jörg von Manz (1939-1997), Fridegart Glatzle (1920-2015)/Karlsruhe, sowie einige weitere Arbeiten zeitgenössischer Künstler. Bilder der Ausstellung finden Sie hier: www.facebook.com/keramikmuseum.berlin/
In der 124. Sonderausstellung zeigen wir über 100 Kaffee- und Teekannen aus der museumseigenen Sammlung der vergangenen 100 Jahren, ergänzt durch besondere Leihgaben aus Privatbesitz.